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Was besagt diese Studie?

Eine Studie der Firmen Enquiro, Did-it.com über die Augenbewegungen beim Lesen von Werbung (Eyetracking-Studie), belegt diesen Ansatz. Hierbei wird offensichtlich klar, dass alle Suchenden hauptsächlich die ersten drei Suchergebnisse wahrnehmen, aber nur noch die Hälfte erfasst die Ergebnisse ab Platz 6. Bemerkenswert ist, dass sogar der erste Platz in den Paid Listings (also die Google Anzeigen oben rechts) nur von 50% der Testpersonen wahrgenommen wird. Die tatsächlichen Klicks auf die Paid Listings liegen sogar noch weit darunter.

Quelle: eyetools Inc.


Die großen Suchmaschinen bieten heutzutage im Bereich SEM (Search Engine Marketing) so genannte Paid Listings an. Das sind bezahlte Einträge an guten Platzierungen. Bekanntestes Beispiel hierfür sind die Google Adwords. Das Unternehmen zahlt direkt an die Suchmaschinenbetreiber und erhält dafür eine besondere Positionierung je nach Höhe des Gebots und Budgets. Dieser Ansatz erfüllt ebenfalls die bereits erläuterten Vorteile.

Paid Listing, oder Google Adwords sollten stets nur als flankierende Maßnahmen betrieben werden, solange bis Ihre Webseiten von sich aus gute Platzierungen im sog. organischen Index erreicht haben.

Der durchschnittliche Internetbenutzer kennt mittlerweile den Aufbau der Suchergebnisseiten. Sie sind derart gestaltet, dass meist über oder rechts neben den regulären (organischen) Suchergebnissen die bezahlten Werbeflächen angezeigt werden. Diese Paid Listings werden deshalb schnell als solche identifiziert. Studien haben bewiesen, dass der User sich unbewusst daran gewöhnt, diese zu ignorieren.
Dieses Phänomen ist schon aus dem Print-Bereich bekannt und heißt "Anzeigen-Blindheit", siehe auch die oben gezeigte Grafik der Firma eyetools.


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